EROBERUNG VON WIEN
Eine Performance von UNKOORDINIERTE BEWEGUNG (Hamburg/Berlin/Deutschland)

Premiere: Kampnagel K1, 08.06.2022// Internationale Koproduktion zwischen Hamburg, Berlin, Wien und Kampala

Mit DIE EROBERUNG VON WIEN lädt das Künstlerkollektiv Unkoordinierte Bewegung zu einer Geschichtsstunde der anderen Art ein: Militärgeschichte aus Wiener Museums-Perspektive, Narrationen der neuen rechten einmal performativ durch den Mixer gedreht und mit Hilfe ugandischer Filmemacher*innen global kommentiert. Kontinente verwachsen miteinander, der goldene Apfel des 17. Jahrhunderts (Wien) wird zum imaginierten, rassistischen Reich im Hier und Jetzt, es werden die großen Fragen gestellt nach Propaganda und Macht, die Furcht vor dem Fremden und vor allem:  Wie viel Einfluss haben Einzelne in einer wahnsinnig werdenden von Propaganda dominierten Welt, um über ihr Schicksal zu bestimmen, selbst wenn sie erkennen, wer sie sind? Die Performance verspricht Kinoerlebnis ebenso wie Museumsführung und begrüßt Altbekannte wie die faschistoide Führungsfigur Schweini genauso wie neue (Super-)Heldinnen wie Kiira, der Kämpferin des Nils.

#UGANDA UGANDAAAAA #MOVIES  #VJ MUZUNGUUUU #DJANGUUU!!! #VIENNAAA

Von und Mit:

Performance & Film:
Regie: Tobias Schülke
Text: Matthias Mühlschlegel, Peter Niwagaba, Matthias Mühlschlegel
Bühne: Kristina Lanis, Tobias Schülke
Kostüm: Sophie Domenz
Puppenbau: Magda Lena Schlott
creative producing: Nina Reiprich