DER FLUCH DES GRINSENS
böse Menschen haben keine Lieder
ein Gemeinschaftsprojekt zum Deutschen Volkslied von Unkoordinierte Bewegung

UA: 19.11.2010, St.Pauli Theater Hamburg Weitere Aufführungen: Körberstudio für junge Regie, Festival 150% Hamburg

Regie: Matthias Mühlschlegel, Tobias Schülke und Andreas Nachtmann // Bühne und Kostüme: Rimma Starodubzeva // Text und Musik: Alle
Mit: Moritz Grabbe, Friedemann Lenz, Matthias Mühlschlegel, Andreas Nachtmann, Julia Riedler, Tobias Schülke, Sun Sun Yap

Zum Inhalt:

Was ist eigentlich mit der Volksmusik in Deutschland? Stimmt mit ihr etwas nicht oder warum lacht der urbane Kulturmensch bei diesem Wort immer so ironisch? Warum distanziert er sich? Gehört er etwa nicht dazu, zum „Volk“? Was ist mit der gemeinsamen Musik, den gemeinsamen Liedern, wie sie die Iren, Russen, Brasilianer...also außer uns ja eigentlich alle haben? Tausende gehen zum Schlager Move und Millionen kaufen die volkstümlichen Hits, aber keiner kann ein einfaches Volkslied über die Liebe (Kitsch) oder seine Heimat (Ideologie) oder das Leben (Pathos) singen. Wir scheinen degeneriert. Was ist passiert? Wo fing das an?

Neue Einblicke in das bunt-schaurige Innenleben der wild verkrampften “deutschen Seele”.